Einkaufstaschen – mehr als nur praktische Transporthilfen

Einkaufstaschen erfüllen vorrangig den sich aus ihrem Namen ableitenden Zweck: Der Einkauf soll sicher und geschützt von der Shoppingmall, dem Supermarkt oder der Boutique nach Hause getragen werden können. Doch Tragetaschen hinterlassen darüber hinaus auch als Werbeträger einen besonders nachhaltigen Eindruck und tragen ihrer Funktion als Markenbotschafter des entsprechenden Unternehmens oder Labels Rechnung. Nicht selten sind sie auch Ausdruck der besonderen Markenverbundenheit ihrer Träger.

Anfang der 1960er Jahre traten die ersten Einkaufs-Plastiktüten auf deutschen Straßen in Erscheinung – Neuss gilt als Wiege der deutschen Einkaufstüte. Dort gab die inzwischen verschwundene Kaufhauskette Horten erste Einkaufstüten aus, die das Tragen der erworbenen Artikel vereinfachen sollten. Vieles hat sich seit den ersten Tagen der sogenannten Hemdchentüten (der Ausdruck geht zurück auf die an ein Unterhemd erinnernde Form) getan, doch das Grundprinzip ist unverändert. Nur wenige Einzelhändler verzichten daher darauf, bedruckte Einkaufstüten oder -taschen bereitzuhalten, die die Aufmerksamkeit in den eng umkämpften Einkaufsmeilen auf sich ziehen.

Die Ausführungen reichen von weißen Polypropylen-Taschen mit mehr oder minder gekonnt aufgebrachtem Aufdruck bis hin zu aufwändig gestalteten Papiertragetaschen. Den Gestaltungs- und Bedruckungswünschen sind hier kaum Grenzen gesetzt. Grundsätzlich gilt aber: Weniger ist mehr. Kunden möchten sich im Idealfall mit ihrer bevorzugten Marke identifizieren und die Herkunft ihres Einkaufs zur Schau tragen, keinesfalls aber mit einer Einkaufstasche zur Werbefigur degradiert werden. Im negativsten Fall lösen übertrieben große Schriftzüge oder irritierende Farben Widerwillen aus – im besten Fall aber möchte sich der Kunde gar nicht mehr von seiner Tasche trennen. Denn: Einkaufstaschen sind weit mehr als nur praktische Transporthilfen.

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